Ja, die Stadt Köln fördert Gründächer über das Programm GRÜN hoch 3: Der Zuschuss beträgt 50 % der anerkannten Kosten, höchstens 40 € pro Quadratmeter bis 10 cm durchwurzelbarer Schicht, jeder weitere Zentimeter bringt einen Zuschlag. Wichtig: Registrieren Sie sich im digitalen Portal und stellen Sie den Antrag, bevor die Arbeiten beginnen.
Kurz gesagt:
- Das Programm läuft bis 31. Juli 2028; pro Objekt und Jahr sind höchstens 20.000 € vorgesehen, bei einem Jahresbudget von etwa einer Million Euro.
- Je Zentimeter über 10 cm kommen 1 € je Quadratmeter hinzu; der Biodiversitätsbonus beträgt 150 € ab 10 m² und 300 € bei mehr als 50 m².
- Mieter benötigen vor der Antragstellung eine Vollmacht der Eigentümerseite; für den Biodiversitätsbonus muss die begrünte Dachfläche mindestens 10 m² umfassen.
- Reichen Sie Lageplan, bemaßten Regelschnitt und Angebot digital ein und warten Sie den schriftlichen Bescheid ab, bevor Sie Aufträge vergeben.
- Dachabdichtungen selbst, Begrünungen auf Dachbelägen mit Asbest oder PVC sowie aufwendige Gartenanlagen und Pflanzkübel erhalten im Rahmen des Programms keinen Zuschuss.
Die Stadt will mit GRÜN hoch 3 das Stadtklima verbessern, mehr Artenvielfalt in den Veedeln schaffen und Regenwasser dort speichern, wo es anfällt. Ein begrüntes Dach kühlt im Sommer die Umgebung, hält Niederschläge zurück und entlastet damit die Kanalisation bei Starkregen.
Das Programm wurde bis zum 31. Juli 2028 verlängert. Es steht ein jährliches Finanzvolumen von etwa einer Million Euro bereit, pro Objekt und Jahr sind höchstens 20.000 € möglich. Das Geld ist also begrenzt, und wer früh plant, hat bessere Karten.
Die Förderrichtlinie wurde zuletzt angepasst und erweitert. Neue Fördertatbestände, darunter großkronige Bäume in Kombination mit Begrünung, und ein stärkerer Fokus auf Regenwasserspeicherung machen das Programm für viele Gebäude interessanter. Prüfen Sie vor Ihrem Antrag stets den aktuellen Stand der Richtlinie auf den Seiten der Stadt.

Antragsberechtigt sind in erster Linie Menschen und Gemeinschaften, die über das Gebäude verfügen dürfen. Das passt gut zu Ihrer Rolle als Eigentümer, Vermieter oder Verwaltung:
Auch die Fläche muss stimmen. Für den Biodiversitätsbonus braucht es mindestens 10 m². Verwaltungen sollten das bei kleinen Anbauten oder Garagendächern vorab nachmessen.
Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Die Stadt arbeitet im Rahmen der Haushaltsmittel und kann Quartiere priorisieren. Ein vollständiger, früh eingereichter Antrag verbessert Ihre Chancen.
Gefördert wird mit 50 % der anerkannten Kosten, gedeckelt auf 40 € pro Quadratmeter gestalteter Dachfläche bis 10 cm Schichtstärke. Förderfähig sind die Baukosten ab Oberkante der Dachabdichtung und unter Bedingungen die Fertigstellungspflege.
Förderzusage für die Fläche: Bei einer stärkeren durchwurzelbaren Schicht steigt der Zuschuss pro Quadratmeter; die Hälfte der anerkannten Kosten bleibt dabei die Rechengrundlage.
Ein Rechenbeispiel zur Orientierung: Sagen wir, ein Mehrfamilienhaus hat 100 m² Dachfläche und die anerkannten Kosten liegen bei 8.000 €. Die Hälfte wären 4.000 €, der Deckel von 40 € pro Quadratmeter greift bei 4.000 € genau. Ein Biodiversitätsbonus käme obendrauf. Das Beispiel ist rein illustrativ, Ihre Kosten hängen vom Aufbau ab.

Die Richtlinie legt Mindestaufbaudicken fest, die je nach Gebäudetyp unterschiedlich sind. Als Nachweis kann die Stadt einen bemaßten Regelschnitt verlangen. Wer ihn schon beim Antrag beilegt, spart Rückfragen.
Nicht förderfähig sind unter anderem:
Drainage- und Speicherelemente werden nach den Regeln der Richtlinie anerkannt. Und ganz wichtig: Beginnen Sie vor dem Antrag mit der Maßnahme, droht in aller Regel der Ausschluss.
Alles läuft digital. Das Antragsverfahren erfordert eine einmalige Registrierung. Im Portal sehen Sie den Bearbeitungsstand und schreiben direkt mit dem GRÜN hoch 3-Team.
Je nach Dach braucht die Stadt zusätzlich statische Nachweise oder eine Pflegevereinbarung nach FLL beziehungsweise DIN. Telefonnummern und Mailadressen für Rückfragen finden Sie auf den städtischen Seiten, ebenso Ansprechpersonen für Ausnahmefälle. Dass der Maßnahmenbeginn erst nach dem Antrag erfolgen darf, steht auch hier klar beschrieben.
Viele Anträge verzögern sich, weil Statik und Aufbau erst nach dem Angebot geklärt werden. Besser läuft es umgekehrt: Lassen Sie zuerst prüfen, was Ihr Dach trägt, legen Sie den Regelschnitt fest und holen Sie dann Angebote ein. Binden Sie Planer früh ein. Wollen Sie später Photovoltaik ergänzen, lohnt der Blick auf ein Solargründach. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zu Photovoltaik und Dachsanierung. Wie sich die Aufbauarten unterscheiden, erklären wir unter extensiv oder intensiv.
Profi-Tipp: Legen Sie Angebote, Leistungsbeschreibungen, Pflegevertrag und Nachweise nach FLL oder DIN in einer Mappe ab, bevor Sie den Antrag stellen.
Förderprogramme scheitern selten am Geld, eher an Details: einem fehlenden Regelschnitt, einer falschen Schichtstärke, einem zu früh unterschriebenen Auftrag. Genau hier zahlt sich ein Betrieb aus, der beide Seiten kennt, die Richtlinie und die Baustelle. Wir bauen im Rheinland Dächer und wissen: Ein Gründach ist kein Pflanzprojekt, sondern ein Bauteil. Wer es wie eines plant, bekommt die Förderung fast nebenbei.
— Electus
Wir prüfen mit Ihnen, ob Ihr Dach für GRÜN hoch 3 infrage kommt, erstellen den Regelschnitt und begleiten Sie bis zur Abrechnung. Die Ausführung übernehmen wir.

Mehr zu unserer Dachbegrünung lesen Sie auf unserer Leistungsseite. Fragen Sie uns nach einer Erstprüfung oder einem Angebot, bevor Sie Ihren Antrag stellen.
Ja, die Stadt Köln fördert Gründächer über das Programm GRÜN hoch 3. Der Zuschuss deckt die Hälfte der anerkannten Kosten, der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.
Für Köln ist GRÜN hoch 3 das passende Programm, dort gelten die oben genannten Regeln. Ob weitere Zuschüsse in Ihrer Gemeinde bestehen, erfahren Sie bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung. Ergänzend können gewerbliche Eigentümer das KfW-Umweltprogramm prüfen.
Zentral ist GRÜN hoch 3 mit 50 % der anerkannten Kosten. Dazu kommt ein Biodiversitätsbonus. Weitere Hinweise zum Förder-Mix finden Sie in unserem Beitrag zu Fördermöglichkeiten für Dachprojekte.
Einen festen Preis nennen wir nicht, er hängt von Aufbau, Dachform und Zugänglichkeit ab. Die Förderung rechnet mit den anerkannten Kosten und deckelt sich bei 40 € pro Quadratmeter bis 10 cm Schichtstärke. Lassen Sie sich vor Ort ein Angebot erstellen.